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Liebe Freundinnen und Freunde von Malteser International,
diesen Monat hat die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) die aktuellsten Zahlen zur Finanzierung der internationalen humanitären Hilfe veröffentlicht: Es ist ein weltweiter, dramatischer Einbruch von fast einem Viertel. Für uns ist diese Entwicklung zutiefst besorgniserregend. Diese Kürzungen haben bereits schwere und sehr reale Folgen für Menschen in Krisensituationen weltweit.
Gesundheit von Menschen in Not bedroht
Im vergangenen Jahr führten die Mittelkürzungen bereits zur Schließung unseres Länderbüros in Kolumbien und zum Ende von Projekten, die mehr als 350.000 Menschen vor allem gesundheitlich unterstützt haben. In Syrien spitzt sich die Situation in der Gesundheitsversorgung aktuell dramatisch zu: Bis zur Jahresmitte werden wir gezwungen sein, nach und nach insgesamt 17 Gesundheitseinrichtungen zu schließen. „Etwa 700.000 Menschen werden dann keinen zuverlässigen Zugang mehr zu essenzieller medizinischer Versorgung haben“, berichtet Ali Aburras, unser Landesdirektor in Syrien. Auch im größten Geflüchtetencamp der Welt, Cox's Bazar in Bangladesch, wo wir seit 2017 Gesundheitsdienste für fast 57.000 Menschen anbieten, droht die Finanzierung für unsere Projekte im Herbst zu enden.
Ihre Spende ist wertvoller denn je
Wir blicken auf Jahrzehnte an Erfahrung in humanitärer Arbeit zurück: Eine Situation wie diese ist beispiellos. In Deutschland spüren viele Menschen aktuell die finanzielle Belastung durch die weltweit steigenden Öl- und Gaspreise – auch dies trifft die Projektkosten in der humanitären Arbeit zusätzlich. Die Gesundheit und Würde von Millionen Menschen in Not steht auf dem Spiel. Jeder Euro zählt: Bitte spenden Sie jetzt für Menschen in Not! |
Mit freundlichen Grüßen, Ihr
 Clemens Graf von Mirbach-Harff Generalsekretär Malteser International |
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Der Krieg in Nahost hat bereits jetzt dramatische Konsequenzen für die Menschen in der Region und viele weitere auf der ganzen Welt. Denn die erheblichen Engpässe in der Treibstoffversorgung, die Folge des Krieges sind, betreffen auch die, die ohnehin schon unter schwierigen Bedingungen leben müssen. „Die aktuelle Treibstoffkrise gehört zu den größten Herausforderungen, denen wir derzeit gegenüberstehen", sagte Kees Zevenbergen, Programmdirektor bei Malteser International. |
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Seit Beginn des Krieges im Nahen Osten sind mehr als 200.000 Menschen aus dem Libanon nach Syrien geflohen. An zwei Grenzübergängen unterstützen wir jeweils eine medizinische Einrichtung, in der Geflüchtete eine Erstversorgung erhalten können. Täglich behandeln die Teams durchschnittlich 200 Patientinnen und Patienten in jeder Einrichtung und sorgen so für eine zeitnahe Versorgung. |
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Der Weltgesundheitstag am 7. April 2026 stand unter dem Motto „Gemeinsam für mehr Gesundheit – auf der Grundlage der Wissenschaft“. Das Motto beleuchtet, wie wichtig das Vertrauen auf wissenschaftliche Erkenntnisse, Zusammenarbeit und gegenseitige Unterstützung sind, um die Gesundheit aller zu schützen – besonders vor dem Hintergrund komplexer Krisen. Im Interview spricht Ludmila Lobkowicz, Global Health Advisor bei Malteser International, über ihre Motivation für die Arbeit im humanitären Gesundheitsbereich, über die besonderen Herausforderungen in Krisengebieten sowie über die Bedeutung der Verbindung von körperlicher und psychischer Gesundheit. |
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